Land- und Forstwirtschaft

Geschichte des Rittergutes Remeringhausen - ein Kleinod erlebt seine Renaissance

Landwirtschaft auf Rittergut Remeringhausen

Die Land- und Forstwirtschaft betreiben wir konventionell und ohne Vieh. Bis vor wenigen Jahrzehnten war ein solches Gut ohne Pferde, Vieh und viele Menschen nicht vorstellbar. Heute stellt es sich sehr anders dar: Neben der “normalen” Fruchtfolge aus Raps – Weizen – Gerste, bauen wir auch Zuckerrüben zur Gewinnung von Ethanol und Mais für Biogasanlagen an.

Nachhaltigkeit und Bodenschonung stehen bei uns an erster Stelle.

Ein Gruß an die Nachbarn aus der Stadt:  Falls wir nachts dreschen, oder Sonntags ackern, falls wir Staub verursachen oder Lärm, geschieht das, weil es notwendig ist, nicht um Nachbarn zu ärgern.

Der Wald auf Remeringhausen

Dem Wald hat die jahrzehntelange Verpachtung nicht gut getan. Wir investieren viel Arbeit in der Aufforstung mit standorttypischen Gehölzen. Mit der Säge fördern wir jene Bäume, die “in die Zukunft wachsen” indem wir ihnen Raum schaffen und fördern die Naturverjüngung des Waldes, indem wir ihr Licht verschaffen.

Von dem daraus anfallenden Holz ist nur ein Teil gut genug, um verkauft zu werden. Der andere Teil wird gehäckselt und verheizt. Wir heizen alle Gebäude mit einem Hackschnitzelkessel, der uns den Kauf von ca. 25.000 l Heizöl pro Jahr erspart.

Beim Bau des Gartensaals haben wir ausschließlich Holz aus dem eigenen Wald verwendet. Wir schlagen unser Holz selbst ein und verarbeiten es mit einem eigenen kleinen Sägewerk.

Der Sturm “Friederike” Anfang 2018 hat uns 70% unseres Fichtenbestandes zerstört. Der Wald wird daher zunächst (in den nächsten 50 Jahren) einen etwas beschädigten Eindruck machen.

Wir verstehen uns als Sachwalter zwischen einer Generation und der anderen und blicken zuversichtlich in die Zukunft.

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